#2 Island im Winter: Planetenhopping, Akureyri im Norden, Snæfellsnes und zurück nach Reykjavik

Von Höfn aus war unser nächstes Ziel die viertgrößte Stadt Islands: Akureyri. Mit rund 6 Stunden reiner Fahrtzeit hatten wir an diesem Tag einiges vor. 

 

Tag 4: Von der Erde zum Mond, dann in Richtung Mars und zurück

Zuerst dachten wir, dass es suboptimal ist, so viel Zeit im Auto zu verbringen. Letztlich hat es aber total viel Spaß gemacht und das Sightseeing aus dem Auto aus war super schön. Außerdem haben wir viele Foto-Pausen an wunderschönen Orten gemacht. Manche dieser Orte haben wir ausgiebig beim Trekking erkundet.

So zum Beispiel die Glacier Lagoon – oder auch der Gletschersee Jökulsárlón. Dort haben wir eine ganze Weile Seerobben beobachtet. Super süß. Die haben uns übrigens auch zurückbeobachtet – es war beidseitig.

Mondlandschaft auf dem Weg… 

Und plötzlich bist du auf dem Mars. Dort riecht es zwar schwefelig faulig – die „Outer-World“-Experience macht dies aber wett. 

Weitere Eindrücke von „Streckenabschnitt-Tag-4“

 

Tag 5: Nordlichter, Island-Ponys und einmalige Landschaften

In Akureyri haben wir zum ersten Mal Nordlichter gesehen. Der Himmel war am Tag sehr klar und auch unsere Aurora-Spotting-App hat gute Erfolgschancen vorausgesagt. Also sind wir gegen 23 Uhr noch einmal raus aus der Stadt gefahren (damit die Lichter der Stadt nicht die Sicht nach oben trüBen). Wir wurden belohnt! So im Übrigen auch die nächsten Tage.  

Auf dem Weg zur Halbinsel Snæfellsnes haben wir noch einige beeindruckende Landschaften bewundern können. Außerdem haben es uns die Island-Ponys angetan, die des Öfteren als Foto-Motiv herhalten mussten.

 

Tag 6: Tiefenentspannung und hoch hinaus

Auf der Halbinsel Snæfellsnes sind wir im winzigen Örtchen Hellnar eingekehrt. Gott sei Dank haben wir uns hier für ein Hotel mit Frühstück entschieden, denn in Hellnar gibt es noch nicht einmal einen Kiosk. Wir haben die Zeit dort genutzt, um Sonne zu tanken und im Nationalpark Þjóðgarðurinn Snæfellsjökull zu trekken. 

In Olafsvik wollten wir uns einer Walbeobachtungstour anschließen. Kurioser- aber gleichzeitig isländischerweise war es auf dem Festland strahlend schön und mäßig windig. Auf offener See war es jedoch so stürmisch, dass es an diesem Tag leider keine Touren mehr gab. Laut Anbieter standen die Chancen übrigens richtig gut, Wale zu sichten. Wie von uns angenommen, hätten wir Ende März also beides (und nicht entweder oder) sehen können: Nordlichter und Wale… 

 

Tag 7: Der Kreis schließt sich in Reykjavik

Tag 7 war der längste Tag von allen. Ein Samstag. Unser Flug zurück ging am nächsten Tag früh um 6:30 Uhr – wir wollten entsprechend so viel wie möglich aus dem Samstag herausholen. Voller Energie und Tatendrang sind wir erst durch Reykjavik gestreift bevor wir am Nachmittag zur heißen Quelle in Reykjadalur gewandert sind. Dort fließt ein geothermaler Fluss, der aus Gletscherwasser und kochend heißem Quellwasser gespeist wird. Vom Tal aus, dass ca. eine Autostunde von Reykjavik entfernt ist, wandert man rund 4 km auf den Höhenzug. Der teilweise recht anstrengende Aufstieg lohnt sich.

 

Und? Habt ihr jetzt auch Lust nach Island zu reisen? Mir wird der Trip auf ewig im Gedächtnis bleiben. Beim Schreiben des Blogposts hatte ich doch des Öfteren Schmetterlinge im Bauch. 

 

Ein paar Tipps zu Outdoor-Kleidung für Plussize-Mädels findet ihr hier. Und hier geht´s zum ersten Teil meines Islands-Blogs!